all the lonely people

Nana Bahlmann, Ann Cotten, Felicitas Hoppe

all the lonely people


Herausgegeben von Heike Catherina Mertens, Villa Aurora & Thomas Mann House unter Mitarbeit von Julia Volkmar - Studio for spatial and graphic design. 
170 S., zahlr. Farbabb., davon 15 als Silberabb., Dt./engl. Text, 30 cm.
Spector Books 2022
Geheftet, 4-teilig 22,00 EUR


Der Begriff "Sanctuary" bedeutet im Englischen nicht nur Heiligtum oder Kultraum, sondern auch Asyl und Zufluchtsort. Die Villa Aurora in Los Angeles wurde 1943 ein solcher Zufluchtsort für Marta und Lion Feuchtwanger und präsentiert anlässlich ihres 25. Geburtstages als Künstlerresidenz Reflexionen von Schriftsteller*innen und bildenden Künstler*innen zu Sanctuaries und Hermitagen. Neben neuen Essays und Gedichten ehemaliger Stipendiat*innen enthält die Publikation auch literaturwissenschaftliche Beiträge zur Literatur des Exils sowie Ausstellungsansichten und Werktexte der von Nana Bahlmann kuratierten Ausstellung 'all the lonely people'. Sie greift die jahrtausendealte Tradition des Eremitentums auf und zeigt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie künstlerische Darstellungen von Einsamkeit, Melancholie und Sehnsucht sowie von physischem und mentalem Rückzug.

Der Verein Villa Aurora & Thomas Mann House unterhält zwei Residenzhäuser in Los Angeles zur Förderung des transatlantischen Dialogs und zum Gedenken an das kalifornische Exil während der NS-Zeit.


Beteiligte Künstler*innen: Saâdane Afif, Vajiko Chachkhiani, Louisa Clement, Lauren Halsey, Johnston Marklee, Annika Kahrs, Susan Philipsz, Anri Sala, April Street, Thomas Struth, Kaari Upson und Andrea Zittel.